hier entstehen fortlaufend

kleine Übungen für die lebendige Erde,

 

damit sie weiter blühe - denn die Blumen erinnern uns an unsere eigene Fähigkeit zu blühen -,

damit wir weiter Insekten haben - die Goldfäden um die Erde legen -, damit die Vögel weiter singen - die die Luft durchseelen -,

damit wir weiter sauberes Wasser haben - denn es ist wie die Quelle in unserem Herzen -,

 

damit wir lernen, dass wir ein Teil sind von diesem wunderschönen Planeten!

Übung 1

Halleluja-Übung: Erhöhe deine Frequenz und hebe die Erde ins Licht

Halleluja kann in vielen verschiedenen Arten gemacht und der Fokus kann immer wieder anders gewichten werden. Hier habe ich den Fokus der Frequenzerhöhung und der Erhöhung der Erde in den ätherischen Lichtraum gewählt. Für die Bewegungsanleitung siehe hier, bzw. in meinen Büchern «Herzkräfte stärken durch Eurythmie» und «Wer sich bewegt…»

 

Öffne im H den Raum; spüre, wie weit, wie offen das Leben in Wahrheit ist. Lass alle Dunkelheit, alles Feste (der Gedanken, der Gefühle und der Gewohnheiten) los. Es gibt Zeit…; es gibt viel mehr, als wir mit unserem kleinen Verstand denken können…

Lass dich beschenken davon, lass das A daraus werden.

Fühle dann mit dem A in den Raum hinein. Noch stehst du vor ihm, staunend, bis ins Herz hinein offen.

Aus ihm erwacht der Wunsch zu wachsen. Sieben L’s folgen daraus. Wenn du zum ersten L übergehst, fühle den Lichtraum des H-A, d.h. bleibe in deinem Herzen diesem Raum verbunden und sinke zugleich mit deinen Armen in die Schwere, um diese »Dichte«, die mit der Schwere verbunden ist, in den Lichtraum zu heben. Mit jedem L verändert sich die Sphäre. Beginne in der Tiefe – doch jedes L geht durch das Herz, wie durch ein Tor, hindurch. Jedes L durchlichtet die Erde, hebt sie ins Licht. Du stehst mitten darin. Auch du wirst lichter, wirst lebendiger. (Erlebe die Bewegung, mache die L’s nicht zu langsam.)

 

Das E, das nun folgt, kommt von da, dass eine Berührung stattfindet mit dem Göttlichen, mit dem eigenen Selbst, mit dem Engel – nenne es, wie du möchtest. Und halte dich aufrecht darin. Finde dich neu und schaffe zugleich einen Fokus für die durch dich durchlichtete Sphäre.

 

Aus dem »Lichtpunkt« dieses Fokus folgen nun drei große L’s. Sie sind wie ein Schöpferisch-Werden in dem neuen Raum, der durch das E leuchtet.

 

Nun folgt das U mit viel Zeit in der Bewegung von unten nach oben - die ganze Sphäre, die ganze Frequenz wird gehoben. Empfinde, wenn du das U greifst, wie die ganze Erde sich erheben möchte, wie die Erde sich danach sehnt, wieder göttlich zu werden. Lasse den Strom des U auch ganz durch deine Gestalt hindurch nach oben strömen.

Wie ein offener Kelch, der seiner Befruchtung aus dem Geistigen entgegengeht, kann das U im Zusammenhang mit dem J erlebt werden. Denn das J ist wie eine erhabene, leuchtende Antwort aus der Quelle: du bist göttlich. Das J kommt dir von der anderen Seite des U und des E,  wo es bereits eine Berührung gab, entgegen. Von innen, aber nicht subjektiv. Von innen erklingt das Göttliche als Wesenskraft des Menschen. Lass dieses Göttliche in den Raum leuchten, verbinde dich mit dem lebendigen, göttlichen Wesen der Erde: Ihr seid in Wahrheit eins.

 

Dieses J wird ins A hineingenommen. Im A bist du nun selbst dieser Raum geworden, den du zu Beginn wahrgenommen hast. Du stehst nicht mehr davor. Er ist Wirklichkeit geworden in und durch dich.

 

Dann endet das Wort Halleluja mit der Umkehrung des Anfangs. H-A wird zu A-H. Das H ist Gnade, Erfüllung. Schenke sie hin.

 

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