30 kleine Übungen gegen Angst -

                   für Hoffnung, Liebe und Mut

 

   ein Corona - bzw. ein Krönungsprojekt

 

Diese Übungen werden im Frühjahr 2021 in leicht überarbeiteter und ergänzter Form im FUTURUM-Verlag erscheinen.

auf alle Texte: Sivan Karnieli

Übung 1

Übung zur Stärkung des Ätherischen: Liebe – E:

Fülle dich mit dem Liebe-Äther der Welt!

 

Ich kenne keine bessere Übung gegen Angst, als Liebe-E. Sie stärkt das Ätherische und füllt den Leib sozusagen mit Äther, so dass das Ich sich mit dem Leib verbindet.

 

Um diese Übung zu machen, stell dich so hin, dass du dich zwar zunächst mit geschlossenen Beinen gut in deinem Eigensein und in der aufgerichteten Wirbelsäule erlebst, dann aber das Gewicht minimal nach vorne verlagerst, so dass du gefühlte Verbindung zwischen dem Stirnpunkt und den Ballen der Füsse herstellen kannst.  In dieser Säule richte dich dann sozusagen durch das Herz auf. Diese Aufrichte ist mit der Kraft des Lautes I verbunden. Doch statt dass du dann in die Gebärde des I gehst, lässt du den Strom, der durch deine Mitte fliesst, in eine grosse O-Gebärde hineinströmen, die du seitlich mit den Händen ansetzt und die (weit) offen bleibt nach vorne. Es ist wesentlich, dass du die runde Form des O in der Bewegung erlebst, wodurch deine Gestalt gleichsam wie nach vorne gezogen wird. Diesem Zug gebe jedoch nicht nach, sondern fühle immer das I wie eine Lichtsäule, die auch in die Beine strömt! Die Präsenz deines Wesens wird sozusagen in deine Gestalt eingeschrieben.

Befestige diese Kraft nun mit einem E. Hierfür verlagere das Gewicht ganz leicht wieder zurück und kreuze deine Armen vor deiner Mitte, so dass die Unterarme sich physisch berühren. Erlebe diese Berührung, d.h. geh ganz hinein mit deiner Empfindung an diesen Ort des Berührens.

Dann löse die Arme, bevor du erneut in ein Liebegebärde, wie die erste Gebärde heisst, gehst. Du kannst das mehrere Male hintereinander machen. Fülle dich mit dem Liebe-Äther der Welt!

(Zeichnungen gibt es in meinen Büchern "Herzkräfte stärken..." und "Wer sich bewegt...")

Übung 2

Fussübung Ja-Nein: Selbstermächtigung

Dies ist eine Übung, die das Imunsystem stärkt, die den Atem vertieft, weil sie uns in den Leib hineinzieht. Aber zugleich schenkt sie ein unglaubliches Gefühl von Freiheit. Vielleicht gehören die beiden Dinge ja zusammen! Eurythmisch wird Ja und Nein mit den Beinen/Füßen gesprochen, denn Ja und Nein zu sagen, ist eine Tat. Ausgangsposition ist das Stehen mit geschlossenen Füßen.

- Beschreibe im Ja mit dem linken Bein, seitlich ansetzend, einen Halbbogen nach vorne, so daß du das Gewicht am Ende zur Hälfte auch auf diesen Fuß verlagerst – das heißt, daß du kurz im Gleichgewicht auf beiden Füssen stehst, um dann sogleich den Fuß auf direktem (graden) Weg in die Ausgangsstellung zurück zu ziehen.

- Im Nein beschreibst du mit dem rechten Fuß einen Halbbogen nach hinten, am Ende des Bogens wiederum das Gewicht kurz auf beide Füße verlagernd. Dann wird auch dieser Fuß auf direktem Weg in die Ausgangsposition zurückgezogen.

- Mache beide Bewegungen immer abwechselnd, wobei du langsam beginnen kannst, dann aber das Tempo steigerst. Dabei ist darauf zu achten, daß die Fußbewegung dem Boden entlang führt (ohne ihn direkt zu berühren), daß der Oberkörper möglichst ruhig bleibt, so daß ein Gefühl entsteht, man würde auf der Bewegung der Beine reiten. Der Blick ist gerade aus gerichtet und frei! Und schließlich ist es gut, dabei ganz locker zu bleiben - es ist ein wenig so, wie wenn man in Wärme, in Wasser, in Wille "Ja" und "Nein" mit Freude hinein plastizierst, selbst wenn die Bewegung schneller wird.

- Ende mit Ja.

(eine Zeichnung gibt es in meinem Buch "Wer sich bewegt...")

Übung 3

I-A-O – Übung: die Quelle in dir

(für eine genaue Anleitung der Grundübung I-A-O, hier. Schaue auch gerne in meinen Büchern "Herzkräfte stärken..." und "Wer sich bewegt..."; hier bringe ich einen bestimmten Fokus, auf den du dich in der Übung richten kannst. Weitere siehe unten.)

Jeder Laut ist ein Inspirationsraum und zugleich ein Tor zu einem Aspekt des Daseins. Die Sätze sind aber weder Affirmationssätze, noch sind sie symbolisch gemeint. Sie entstanden aus der Wahrnehmung der Realität in diesem Laut-Raum zu stehen. Sich in diese Wirklichkeit hinein zu stellen und dabei ein anderer zu werden – darauf kommt es an.

Gehe in die Stellung des I mit Gebärde: Öffne dein Herz. Stell dich ins Zentrum deines Selbst –

  • Präsenz; lass Heilung, lass Zukunft geschehen

  • Frieden;

  • Jetzt - das Tor zu der Quelle; es fühlt sich an, wie Quellwasser in der Seele - lebendig, lichtvoll, freudig

  • Sei Zeuge des Lichts; wir sind Licht

 

Verlagere das Gewicht nach hinten und gehe mit den Armen in den Winkel hinein nach oben - A: Öffne dich deiner geistigen Heimat. Verbinde dich mit deinem Seelenplan: Spüre, wofür bist du hier? spüre die Kraft, die dich zur Geburt brachte - du selbst in der Frage nach dem Leben...

  •  Empfangen; du hast einen Körper (-du bist nicht dein Körper!) – bewohne ihn als seelisches-geistiges Wesen!

 

Entscheide dich. Gehe erneut durch das Tor, nun nach vorne - O: Sprich aus der Quelle in Verbindung mit deinem Selbst - in Liebe und Würde des Menschseins…

  • Hingabe, ohne dich zu verlieren

  • Herzenskraft, Mitgefühl, Verstehen

  • Schöpfer-Sein einer neuen Welt, mit der du eins bist

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Übung 4

I-A-O – Übung: seelische Stärkung

(für eine genaue Anleitung der Grundübung I-A-O, hier. Schaue auch gerne in meinen Büchern "Herzkräfte stärken..." und "Wer sich bewegt..."; hier bringe ich einen bestimmten Fokus, auf den du dich in der Übung richten kannst. Weitere siehe unten.)

Mache die Übung ohne Arme – sie ist sogar im Sitzen möglich! Versuche in einem relativ raschen Tempo die drei Raumstellungen und inneren Kraftorte hintereinander zu bewegen und dies auch mehrere Male wiederholend. Geh intensiv die Laute «sprechend» in die Säule und ihre Gewichtung hinein, so dass du das Gefühl hast, innerlich angestrengt Gymnastik zu machen.

Übung 5

I-A-O – Übung: Einverständnis mit dem Ganzen

(für eine genaue Anleitung der Grundübung I-A-O, hier. Schaue auch gerne in meinen Büchern "Herzkräfte stärken..." und "Wer sich bewegt..."; hier bringe ich einen bestimmten Fokus, auf den du dich in der Übung richten kannst. Weitere siehe unten.)

Bewege stehend, nur in der Säule, das I-A-O. Dies ist sozusagen die Umkehrung der I-A-O-Übung als seelische Stärkung (Übung 4). Hier stehe in die Säule, die du als "Lauträume" erleben magst, in der die ewige Würde deines Menschseins im Weltganzen erklingt. Das gibt dir eine ruhende Kraft, um, hineingestellt in einen großen Zusammenhang, die eigene Aufgabe zu erfüllen. Wir sind eins mit dem grossen Weg der Menschheit und vor allem mit dem Menschsein auf diesem Weg. Er geht durch dich hindurch, indem du frei wirst. (Siehe auch Übung 18)

Übung 6

Schutzengel-Übung I

 

Stehe frei, entspannt im Raum. Spüre zunächst in deinen Hinterraum. Greife mit deinen Händen dann weit in diesen hinein, evtl. auch über unten hinten – so wie du besser in die Wahrnehmung des Lichtraumes hinter dir kommen kannst – und bilde über deine weit ausgebreiteten Arme nach vorne kommend und in diesem Strom einen Schritt mitbewegend, eine Hülle, ein B. Umarme gleichsam dich selbst in dieser Gebärde, spüre die weiten Flügel, die dir Schutz geben und darin du geborgen bist. Die Gebärde braucht nicht so eng zu sein, bis du dich physisch berührst, sondern kann so weit bleiben, wie du spürst: das ist meine Hülle, das ist mein Eigenraum. (Die Form der B-Gebärde lässt vorne innen Raum und erzeugt, wenn die Hülle gebildet ist, eine leichte Muskelspannung in den Armen. Bei dieser B-Übung ist jedoch das Gefühl der Aussenseite der Arme und des Rückens wichtig.) Konzentriere dich auf den Aussen- und Hinterraum, wie wenn du selbst der- oder diejenige bist, der umarmt wird und gleichzeitig der- oder diejenige, die dich umarmt. Dann löse die Gebärde sachte, ohne die Präsenz der Engelkraft zu verlieren.

Die Gebärde und den Schritt darin kannst du einige Male wiederholen.

(Zeichnungen und ein anderer Fokus zu dieser Übung gibt es in meinem Buch "Herzkräfte stärken...")

 

Übung 7

Schutzengel-Übung II

Stehe auch in dieser zweiten Engel-Übung frei, entspannt im Raum. Spüre auch hier zunächst in deinen Hinterraum. Greife mit deinen Händen dann weit seitlich nach unten hinten und strecke die Arme und deinen Rücken dabei, so dass du spüren kannst, wie sich deine Flügel bis zum Schulterblatt öffnen. Die Bewegung, die damit beginnt, dass nämlich die Arme sich heben - die ergreife dann selbst und führe sie - immer mit dem Gefühl der Flügel - weiter hinauf über deinen Kopf, wie wenn du da in eine Kreuzung (ein E) kommen möchtest... halte aber die endgültige Kreuzung (Berührung) noch zurück und führe dann deine Flügel-Arme vor deiner Gestalt herunter und da dann tatsächlich in die Berührung (ca. auf Höhe der Ellbogen und ungefähr vor deinem Solarplexus), so dass du wie ein Lichtschild oder -schwert vor dir geschaffen hast. Aber in diesem Lichtschild lebt noch immer die Kraft der Engelsflügel - erlebe sie, gleichzeitig wie vorne die Kraft in den Armen, lichtvoll nach hinten von deinen Schulterblättern ausgehend.

Dann löse die Arme und die Licht-Spannung in deiner Gestalt. Du kannst mehrere Male und immer wieder neu in diese Bewegung hineingehen.

Übung 8

Atmen in Bewegung: Rhythmisches R

Das R ist der Beweger-Laut, der Luft-Laut. Er gibt dem Menschen Luft zum Atmen, Freiheitsluft, er verbindet die innere und die äußere Welt, er belebt, bewegt und erfrischt. In dieser spezifischen R-Übung wird das Zwerchfell gelockert und die Atmung kann sich vertiefen!

Beginne locker aufrecht stehend mit angezogenen Unterarmen und zwar so, daß die Handflächen neben deinen Schultern, aber etwa auf Höhe des Kinnes, nach vorne gerichtet sind. Die Arme sollten sich leicht anfühlen dabei. Dann stelle dir vor, wie wehende Luft kommt und deine Arme hochzieht, und gleichzeitig beugst du dich, so dass die Arme wie in eine „Einwicklung“ kommen. Sie "fliegen" dabei in gewissermassen "rund" über oben – nach vorne – nach unten, bis am Ende die Hände im Raum unter dem Oberarm zur Ruhe kommen. Der Kopf geht mit der Bewegung mit und beugt auch.

Dann schwinge mit dem Oberkörper zurück, lass die Arme wieder hinausfliegen und entlasse mit der Luft dich selbst ein wenig in den Hinterraum, d.h. die Bewegung geht über die Aufrechte hinaus nach hinten und die Arme werden wieder leicht angezogen, die Hände sind jetzt aber über und leicht hinter dem Kopf! Alles ist leicht und luftig. Dann wieder beugen - dann wieder hochschwingen - dann wieder beugen - dann wieder hochschwingen... Ein atmender Rhythmus entsteht. Bewegung - neuer Impuls - Bewegung - neuer Impuls...

(eine Zeichnung gibt es in meinem Buch "Wer sich bewegt...")

Übung 9

Atem-Übung: Rhythmus ist Leben – im Gleichmass schreiten

Hier geht es nicht um die angeblich nächste Corona-Welle, sondern um das Atmen, atmen mit der Natur, sich selber als göttliches Wesen einatmen und ins Gleichgewicht kommen durch das Atmen.

Atmen ist Menschsein, Menschwerden, sich ins Leben bringen und sich Hingeben an etwas Grösseres im Loslassen...

Der Rhythmus des Hexameters, wie Goethe ihn hier zum Grundrhythmus des Wellenbildes genommen hat, ist selbst eine atmende Welle, die man schreiten kann: Vier gleichmässige Schritte in der Zeit, der vierte ist in der Pause, und die nächste Welle vier Schritte... Und du gehst hindurch - DU schreitest, sei in der Zeit, in deiner Würde... Du kannst das Gedicht auch gleichzeitig in diesem Gleichmass bildenden Rhythmus sprechen:

"Hast du die Welle gesehen, (-) die über das Ufer einher schlug? (-)

 - - - (-) / - - - (-)

Siehe die zweite, sie kommt! (-) rollet sich sprühend schon aus! (-)

- - - (-) / - - - (-)

Gleich erhebt sich die dritte! (-) Fürwahr, du wartest vergebens, (-)

- - - (-) / - - - (-)

Dass die letzte sich heut (-) ruhig zu ssen dir legt." (-)

- - - (-) / - - - (-)

 

Die wirkliche Welle ist ein tiefes Mysterium, wie es auch der Atem ist!

Übung 10

Bein-Übung: U-Schritt-U

Um sich innerlich zu festigen, steh auf beiden Beinen, die Füsse berühren sich, die Beine auch, du kannst sie sogar leicht zusammendrücken. Man nennt dies das Bein-U. Dann hab das Gefühl du wächst in die Erde hinein - und indem du da hineinwächst, gehst du auf die Zehen, die Gestalt bleibt fest und gleichzeitig lichtvoll. Du wächst nach unten - ein leichtes Stemmen, aber nicht aus der physischen Kraft ist dabei - und gleichzeitig wächst du nach oben. Es braucht ein wenig Zeit, also nicht zu schnell! Fühle den Strom... Aber dann, wenn du in diese Säule hinein gewachsen bist, löse wieder, mach einen Schritt, locker und kurz loslassend, um wieder in ein U zu stehen. Dies kannst du mehrere Male hintereinander machen.

Übung 11

Bein-Übung: E-Schritt-E

Um sich innerlich zu sammeln und zu konzentrieren, auch wenn man beispielsweise nervös oder aufgeregt ist, kreuze deine Beine, so dass sich die eine Wade und das andere Schienbein berühren, du kannst sie sogar leicht zusammendrücken, so dass du die Berührung gut erlebst. Dies ist ein Bein-E. Dann hab das Gefühl du wächst in die Erde hinein - und indem du da hineinwächst, gehst du auf die Zehen, die Gestalt bleibt fest und gleichzeitig lichtvoll. Du wächst nach unten - ein leichtes Stemmen, aber nicht aus der physischen Kraft ist dabei - und gleichzeitig wächst du nach oben. Es braucht ein wenig Zeit, also nicht zu schnell! Fühle den Strom... Aber dann, wenn du in diese Kraft hinein gewachsen bist, löse wieder, mach einen Schritt, locker und kurz loslassend, um wieder in ein E zu stehen, nun das andere Bein vorne. Dies kannst du mehrere Male hintereinander machen.

Übung 12

Schritt-Bewegungs-Übung Kibbiz-M: Zu sich kommen

Manchmal ist es gut, alles in sich zu harmonisieren, weil man vielleicht nicht bei sich ist oder das Gefühl hat, der Boden ist weg... Schon das Aussprechen von M tut gut. Hineingehen in dieses leichte Vibrieren zwischen den Lippen, dieses leichte Drücken, dieses "Schmecken" und Abtasten in der Empfindung...

In der Bewegung kann man das verstärken.

​Das M in der Gebärde tastet auch und zwar so, dass die Hände einander entgegen gehen - die Handflächen schauen sich an, aber die Finger tasten voraus. Bilde also einen Raum zwischen deinen Händen und durchtaste, durchwärme diesen. Die Arme folgen der Bewegung, jeder Arm bleibt aber auf seiner Seite, es kommt zu keiner physischen Berührung, nur das Ätherische verdichtet sich. Ob du das zwischen vorne und hinten, oder zwischen oben und unten macht, spielt eigentlich keine Rolle, wenn auch die Qualität unterschiedlich ist. Hier eignet sich das M zwischen vorne und hinten jedoch besser.

Der Strom der Bewegung ist nicht leicht und mühelos, sondern wie gegen leichten Widerstand – was sich in der Gebärde als Richtung und Gegenrichtung ausdrückt. Bist du hinein gedrungen, hast du die Mitte, das Mass gefunden, kommt die Bewegung zur Ruhe und hält sich einen Moment in der Form, die nun gleichsam einen Raum gebildet hat. Der Oberkörper bewegt sich auf natürliche Weise mit, ganz leise und vielleicht kaum sichtbar, doch die Empfindung führt ihn hinein in den Strom des M. Es ist im ankommen der Bewegung wie ein Hineinlauschen, ein tiefes Wahrnehmen des entstandenen Raumes.
Nun kommt Beinbewegung wie natürlich aus diesem Hineingehen: Wenn du mit den Füssen hintereinander stehst, sogar leicht gekreuzt, so daß, wenn du in die Knie gehst, das hintere Knie sich in die Kehle des vorderen hinein legen kann, kannst du mit einer M-Gebärde (oben) tatsächlich auch nach unten in die Knie hinein "gleiten", drücken oder eben zusammenschieben. Hier kommt es nun zu der physischen Berührung. Wenn du nicht mehr weiter kannst, halte oben die Gebärde, spür einen Moment den Druck, die Muskelspannung und die Beugung. Dann lass alles (sachte) los, richte dich auf und geh in einen neuen offenen Schritt für ein neues M.

(eine Zeichnung gibt es in meinem Buch "Wer sich bewegt...")

Übung 13

A - Hoffnung - U

A ist die offenste Gebärde, der offenste Vokal. Richte dich auf (die Beine sind geschlossen parallel) und verlagere das Gewicht der Säule so nach hinten, dass du deine Fersen spürst. Geh dann hinein in die Gebärde, wie wenn du von deiner Mitte in den Winkel nach oben hinein gleitest und eine leichte Muskelspannung in diesem Winkel erlebst. Fühle: Ein Weg nach vorne ist weit offen. Fühle es mit dem Herzen. Löse dann die Arme (das Gewicht in der Gestalt bleibt nach hinten verlagert), wie wenn etwas hineinfällt - Licht, Gnade, Erfüllung. Auf natürliche Art kommen die Arme herunter ( bis die Oberarme  locker am Körper sind) und die Hände und Unterarme bilden seitlich zwei Schalen, auf jeder Seite eine. Bleibe auch in dieser Gebärde einen Moment und erlebe sie: Hoffnung.

Dann verlagere das Gewicht deiner Gestalt zur Mitte, löse die Arme und fühle, indem du sie leicht aneinander presst, die Parallele und Kraft in deinen Beinen.

Du kannst die Übung mehrere Male nacheinander machen.

Übung 14

A - H: Werde gesund!

Auch diese Übung beginnt mit einem A (siehe Übung 13). Richte dich auf (die Beine sind geschlossen parallel) und verlagere das Gewicht der Säule so nach hinten, dass du deine Fersen spürst. Geh dann hinein in die Gebärde, wie wenn du von deiner Mitte in den Winkel nach oben hinein gleitest und eine leichte Muskelspannung in diesem Winkel erlebst. Löse dann die Arme mit einem kleinen Impuls in den Oberarmen und den Schulterblättern, während du das Gewicht in der Gestalt in die Mitte zwischen vorne und hinten verlagerst. Lass die Arme wie weisse, flauschige Federn in der Luft herunter "strömen"... doch greife dann wieder neu: A, diesmal ein wenig weiter unten (nach vorne); dann wieder Impuls, lösen... wieder A, und wieder ein wenig weiter unten... Das letzte A ist ganz unten, jedoch immer noch vor der Gestalt (nicht seitlich oder nach hinten).

Man nennt diese Übung auch A-Verehrung. Sie befreit die Lebenskräfte so, dass sie gesundend wirkt. Man "erleichtert" sich durch sie.

Übung 15

Übung zur Verstärkung und Festigung der eigenen Lichtkraft: schaffe Raum in dir!

Es gibt diesen wunderbaren Laut G; wenn du ihn aussprichst, kannst du weit hinten in deinem Gaumen empfinden, wie er sozusagen die "Gaumenwände" auseinanderschiebt und dann mit dem "e", das folgt, der Luftstrom hindurchströmt. So kannst du mit der Gebärde des G die Wände der Angst, die Wände dessen, was dich von aussen oder innen klein und eng halten möchte, was dich bedrängt oder auch seelisch bedrückt, wegschieben. Aber es ist sozusagen wie gewaltfreier Widerstand! Denn im G wächst die innere Leuchtekraft; diese schiebt die eigenen Grenzen nach aussen, so dass der Innenraum weiter wird.

Die Arme und Hände sind nach aussen gewendet und vor dem Körper locker zusammengezogen. Gleichzeitig fühle in dein Herz und lasse die Sonne darin leuchten, indem du dich innerlich - und dann auch äusserlich - aufrichtest. Dadurch wird bereits alles weiter: die Schulterblätter öffnen sich, die Unterarme gehen auseinander, der Brustkorb wird heller... Dieser Bewegung folge nun auch aktiv, insbesondere in den Oberarmen, wie wenn du dir Raum schaffst in der Welt. Du kannst die Arme asymetrisch bewegen; einer geht mehr nach unten, einer mehr nach oben - und du stehst in der Mitte; die Hände und Unterarme bleiben nach aussen gewandt; die Bewegung endet, wenn du ganz aufgerichtet bist.

Fühle Zeit in dieser Bewegung. Zeit leuchtet! Zeit strömt, Zeit selbst schafft Raum!

Wenn du den Lichtraum geschafffen hast, die "Wände" weggeschoben und dich in diesem Raum als deinem Wesensraum fühlst, löse die Arme, ohne dass es wieder dunkel oder eng wird. Alles, was wir geistig-ätherisch schaffen, bleibt ebenso, wie der Stuhl an dem Platz bleibt, an den ich ihn geschoben habe. (Deshalb ist Angst, die auch auf das Lebendige wirkt, ungesund.) Wenn du das Bild, das durch die G-Bewegung entsteht, intensiv imaginierst, fühlst und nachklingen lässt, verstärkt sich die Wirkung.

Du kannst dich mehrere Male hintereinander in den Raum des G hineinstellen.

Übung 16

Schritt-Übung: Der Zukunfts-Raum vor dir ist offen

Stehe in einem leicht offenen Schritt da, das Gewicht frei über beiden Füssen. Richte deinen Blick nach vorne, wie wenn du in die Weite, hin zu einem offenen Horizont schaust. Schaue mit deinem ganzen Wesen, mit deinem Herzen. Vielleicht kannst du erleben, wie da ein Raum ist, in dem du gerade drinnen stehst und dir zugleich entgegenkommt, der dich frei lässt und der zugleich eins ist mit dir. Er ist einfach da. Hebe dann den hinteren Fuss und bewege - Zeit erlebend in deinem Herzen - in diesem Raum und diesem Raum entgegen, und verbinde dich wieder mit der Erde, ziehe den hinteren Fuss an, löse den Blick von der Weite und werde "eins mit dir". Lass die Zukunft in dir Gegenwart sein.

Von Rudolf Steiner* gibt es drei "Zukunftssätze" (jeweils von mir ergänzt), die einen solchen Schritt innerlich tragen können. Sie heissen:

Ich fühle mein Leben - mein Leben findet mich (- ich bin eins mit meinem Leben)

Ich fühle meinen Stern - mein Stern findet mich (- ich bin eins mit meinem Stern)

Ich fühle meine Ziele - meine Ziele finden mich (- ich bin eins mit meine Zielen)

* Rudolf Steiner, Friedenstanz, Wahrspruchworte GA 40

Übung 17

Atemübung: Wellenbaden

Eine kleine Übung zum Entspannen, wenn du nicht ans Meer fahren kannst, aber dennoch Wellen-Sehnsucht hast, dennoch diesen wunderschönen rauschenden Rhythmus vermisst, dieses Gefühl von Zeit und Ewigkeit?

Die Bewegung strömt mit dem Laut W, der tatsächlich wie eine Welle sein kann, hin… und zurück… und wieder hin… und wieder zurück… und wenn sie vorwärts strömt, dann ein wenig weiter vor, als wenn sie wieder zurück strömt…; es ist wie am Meer: die Welle kommt mit dem Wind an den Strand gerollt und fliesst ohne Impuls, ganz hingegeben an das Ganze, zurück.

Für die W-Gebärde gehe bei dem Zurückströmen mit deinen Armen (die Hände schauen nach vorne!) von vorne nach unten hinten und gleichzeitig locker in die Knie und hebe dann im Wechseln der Richtung von hinten nach vorne die Arme über hinten hoch (dabei lasse die Arme und die Hände ganz locker!) und hebe/strecke auch dich selbst in der Gestalt. Dies ist ein wenig wie ein Nullpunkt in der Raumbewegung, aber es ist die grösste Bewegung durch deine Gestalt hindurch! Es ist wie wenn die Welle nun heranbrandet und sich aufbäumt. – Und dann schwappt sie über dich! - lasse los und tauche ein und ströme mit (nun wieder vorwärts)! Die Arme und Hände können in einer Wellenbewegung von oben nach vorne herunter und wieder hinauf «wellen», die Gestalt und der Kopf schmiegen sich in die Bewegung hinein und lassen sich mittragen.

Die Art der Bewegung zwischen vorne und hinten ist tatsächlich wie getragen und wie mitgenommen von dem Wellenstrom. Man will nichts, man ist hingegeben an das Ganze und schwimmt auf oder in den Wellen… Ein paar Schritte vor, dann wieder ein paar Schritte zurück, neue Welle… ein paar Schritte vor, ein paar Schritte zurück, so dass ein Rhythmus, ein kosmischer Atem darin entsteht.

Dies ist eine Übung, die man auch wunderbar zu zweit oder zu mehreren machen kann. Dabei geht man mit jeder neuen Welle aufeinander zu – und wenn sie abebbt, wieder auseinander…

Übung 18

Die fünf Vokale: Orientierung auf dem Weg

In schwierigen Zeiten ist es wichtig, eine innere Orientierung zu haben. Damit ist nicht eine Partei oder eine politische Orientierung gemeint, sondern eine geistige, in der mir ein Stern leuchtet. Dieser Stern ist der Weg der Menschheit, aber auch der Weg von jedem Einzelnen. Er geht vom Aufblicken zu den Eltern, vom Empfangen des Lebens durch eine höhere Ordnung, über die Abgrenzung und Selbstfindung hin zur Freiheit, die eine höhere Art von Selbstfindung bedeutet. Von diesem Ort geht der Weg in Freiheit weiter über die Liebe und Hingabe zur Wiederverbindung mit dem Göttlichen, der Erde und dem Kosmos.

dieser Weg kann auch menschheitlich betrachtet werden. Um was geht es jetzt?

Die fünf Vokale sind Orte und Kräfte auf diesem Weg.

Vom A zum U verändert sich das Gleichgewicht in der Säule der Aufrichte in einem direkten Strom von hinten nach vorne. So beginnt es im A, weit hinten, im Fuß die Fersen erlebend. Führe gegen die natürliche Schwere dieser Haltung die Arme – dieser Schwere entgegen – in einem Winkel nach oben. Erlebe den Hinterraum. Ein Götterhimmel wird empfangen. Ein weiter Weg liegt vor dir und die Götter weisen ihn.

Im E kommst du in deine Aufrechte durch die Wirbelsäule und führst die Arme aus dem Winkel in eine "Licht-Strahl-Kreuzung" vor dir. Der Himmel schliesst sich, du bist auf dich gestellt. In der Berührung der Kreuzung kannst du dich halten und dich zugleich der irdischen Welt gegenüberstellen.

Nun finde daraus deine Aufrichte durch das Herz: I. Das ist das Gleichgewicht, in dem du Freiheit findest. (Siehe auch Übung 29). Ich bin. (Und: ich stehe hier und kann nicht anders.)

Aus dieser Freiheit wird Liebe geboren: O. Liebe ist Schöpferkraft und Schöpfermacht! Das Gewicht in der Gestalt ist nun leicht vorne, so dass die Arme und Hände aus dem Herzstrom (!) in die Rundung des O hineingleiten.

Das U kannst du von unten nach oben führen. Die Arme sind parallel, die Beine stehen geschlossen, ebenso parallel. Wenn du die Festigkeit in den Beinen erlebst und die Arme nach oben führst, entsteht eine wirkliche Verbindung von unten nach oben, der Erde mit dem Himmel – und dann –, dazwischen stehend in der Säule des U – wird der Mensch, wirst du, eine Leiter, eine vertikale Brücke zwischen den Tiefen und den Höhen der Welt. Diese Säule trägt die Zukunft.

Übung 19

Übe Herzenskommunikation! Die Herzensbotschaft der fünf Vokale

Du kannst die Vokale (siehe Übung 18) mit den Armgebärden üben, um sie schliesslich ohne äussere Gebärde als Räume deines Ätherherzens zur "Verfügung" zu haben. Die fünf Vokale werden dann zu Wahrnehmungsorganen einerseits und bilden andererseits das Ätherherz so, dass es Resonanzräume erzeugen kann und dadurch - je nach Vokal - Qualitäten im Zwischenmenschlichen erst bildet. Das hat auch viel mit der Fähigkeit des Erkennens und der Heilung von Situationen zu tun.

A ist reine Offenheit gegenüber der Welt und zugleich Verbundenheit mit dem Wahrheitsraum überhaupt. Daraus ist die Fähigkeit und Kraft (!) zu staunen, möglich. Staunen ist der Anfang und das Ende jeder Erkenntnis. Im A kannst du dich immer wieder an deine eigene göttliche Wahrheit anbinden und schaffst Raum, dass Wahrheit sich zeigen kann.

E verbindet einerseits verschiedene Standpunkte und grenzt sie andererseits voneinander ab. Das E kann dir helfen, Dinge zu klären und ganz bei dir zu bleiben, dich abzugrenzen, damit möglicherweise aufsteigende Emotionen sich nicht ins Feld mischen und die Sicht beeinträchtigen. "Bleibe bei dir!" kann eine Botschaft sein.

Im I entsteht Einklang und Friede - zunächst mit dir selbst, dies ausstrahlend jedoch auch in deinem Umfeld. Wenn du dich mit der Kraft des I verbindest, wird Neues möglich. Der Raum der Wunder ist dann geöffnet. Die Zukunft ist nun eingeladen und aus der Zukunft möchte alles immer neu werden. die Botschaft des I kann sein: "Lass dich überraschen!". Nach innen jedoch ist die Botschaft: "Gehe in deine Herzenergie".

Die Kraft des O schafft Liebe, Mitgefühl und Verständnis. Offene Wunden können geheilt werden. Erlebe im O deine eigene Fähigkeit, deinen momentanen Standpunkt zu überwinden und dich dem hinzugeben, was ein anderer fühlt. Aber ebenso, was du selbst vielleicht auch noch fühlst: Verborgenes, Abgespaltenes oder Vergessenes, im Guten wie im Schmerzenden. Die Botschaft des O könnte sein: "Lass Heilung geschehen."

Im U hast du die Möglichkeit, dich zu beruhigen und deinen inneren Stand zu finden. Das Zauberwort des U ist "Ruhe". "Bleibe in der Ruhe!" Die Ätherform des U hilf dir dabei.

Übung 20

Halleluja-Übung: Erhöhe deine Frequenz und hebe die Erde ins Licht

Halleluja kann in vielen verschiedenen Arten gemacht und der Fokus kann immer wieder anders gewichten werden. Hier habe ich den Fokus der Frequenzerhöhung und der Erhöhung der Erde in den ätherischen Lichtraum gewählt. Für die Bewegungsanleitung siehe hier, bzw. in meinen Büchern «Herzkräfte stärken durch Eurythmie» und «Wer sich bewegt…»

 

Öffne im H den Raum; spüre, wie weit, wie offen das Leben in Wahrheit ist. Lass alle Dunkelheit, alles Feste (der Gedanken, der Gefühle und der Gewohnheiten) los. Es gibt Zeit…; es gibt viel mehr, als wir mit unserem kleinen Verstand denken können…

Lass dich beschenken davon, lass das A daraus werden.

Fühle dann mit dem A in den Raum hinein. Noch stehst du vor ihm, staunend, bis ins Herz hinein offen.

Aus ihm erwacht der Wunsch zu wachsen. Sieben L’s folgen daraus. Wenn du zum ersten L übergehst, fühle den Lichtraum des H-A, d.h. bleibe in deinem Herzen diesem Raum verbunden und sinke zugleich mit deinen Armen in die Schwere, um diese »Dichte«, die mit der Schwere verbunden ist, in den Lichtraum zu heben. Mit jedem L verändert sich die Sphäre. Beginne in der Tiefe – doch jedes L geht durch das Herz, wie durch ein Tor, hindurch. Jedes L durchlichtet die Erde, hebt sie ins Licht. Du stehst mitten darin. Auch du wirst lichter, wirst lebendiger. (Erlebe die Bewegung, mache die L’s nicht zu langsam.)

 

Das E, das nun folgt, kommt von da, dass eine Berührung stattfindet mit dem Göttlichen, mit dem eigenen Selbst, mit dem Engel – nenne es, wie du möchtest. Und halte dich aufrecht darin. Finde dich neu und schaffe zugleich einen Fokus für die durch dich durchlichtete Sphäre.

 

Aus dem »Lichtpunkt« dieses Fokus folgen nun drei große L’s. Sie sind wie ein Schöpferisch-Werden in dem neuen Raum, der durch das E leuchtet.

 

Nun folgt das U mit viel Zeit in der Bewegung von unten nach oben - die ganze Sphäre, die ganze Frequenz wird gehoben. Empfinde, wenn du das U greifst, wie die ganze Erde sich erheben möchte, wie die Erde sich danach sehnt, wieder göttlich zu werden. Lasse den Strom des U auch ganz durch deine Gestalt hindurch nach oben strömen.

Wie ein offener Kelch, der seiner Befruchtung aus dem Geistigen entgegengeht, kann das U im Zusammenhang mit dem J erlebt werden. Denn das J ist wie eine erhabene, leuchtende Antwort aus der Quelle: du bist göttlich. Das J kommt dir von der anderen Seite des U und des E,  wo es bereits eine Berührung gab, entgegen. Von innen, aber nicht subjektiv. Von innen erklingt das Göttliche als Wesenskraft des Menschen. Lass dieses Göttliche in den Raum leuchten, verbinde dich mit dem lebendigen, göttlichen Wesen der Erde: Ihr seid in Wahrheit eins.

 

Dieses J wird ins A hineingenommen. Im A bist du nun selbst dieser Raum geworden, den du zu Beginn wahrgenommen hast. Du stehst nicht mehr davor. Er ist Wirklichkeit geworden in und durch dich.

 

Dann endet das Wort Halleluja mit der Umkehrung des Anfangs. H-A wird zu A-H. Das H ist Gnade, Erfüllung.

Übung 21

5-Stern-Übung: den eigenen Körper durchströmen - eine Meditation

 

Der Fünfstern ist in unsere Gestalt eingeschrieben. Er geht vom Kopf in den rechten Fuss, vom rechten Fuss zur linken Hand, von den linken Hand durch die Mitte zur rechten Hand, von der rechten Hand zum linken Fuss und vom linken Fuss zum Kopf zurück.

Zu Beginn stehst du locker aufrecht. Fühle dich zwischen dem Raum des Lichts um dich und der Schwere, der Dichte und Wärme nach unten um deine Beine. Wenn du beginnst, kannst du den Strom mit der rechten Hand begleiten, um den Strom besser wahrzunehmen und zu führen. Dieser Strom ist mit unserer Vorstellungskraft verbunden, die diesen Strom konzentriert. Er beginnt vom Licht im Kopfbereich hinein in die Schwere zum rechten Fuss - dabei stelle diesen Fuss ein bisschen nach rechts. Dann erlebe von dort, wie du die Schwere hebst und du zu deiner Mitte kommst; dies kannst du mit der linken Hand begleiten, in die du zugleich hineinfühlst und sie auf Herzhöhe locker nach links streckst. Dann wieder mit der rechten Hand den Strom "abholen" und durch das Herz zur rechten Hand führen - nun hast du deine Mitte geweitet und hinein geschrieben zwischen Licht und Schwere. Die rechte Hand bleibt auch auf Herzhöhe locker gestreckt rechts. Nun fühlst du den Strom (ohne Begleitung einer Hand, jedoch mit deiner Vorstellung ihn führend), wie er von rechts in deinen linken Fuss geht - dabei stelle diesen Fuss ein bisschen nach links. Und nun verbinde und vollende den Fünfstern aus der Schwere, die bereits durchlichtet und "durchherzt" ist, im Strom zum Kopf, den du hineingehoben in den Lichtumkreis erleben kannst.

Nun ist der Fünfstern da und du bist als Mensch in die Welt hinein gestellt mit ihm. Fühle, erlebe dies jetzt.

Es ist ein Stern - und der Stern leuchtet!

Dann sachte die Arme lösen und die Füsse wieder heranziehen.

Übung 22

5-Stern-Übung: Zentrum und Umkreis - sei ein leuchtender Stern im Kosmos

Eine Meditation

 

Auch bei dieser Übung (entsprechend Übung 21) beginne in einer geschlossenen Haltung in den Füßen, (die Arme sind locker) und gehe dann mit den folgenden Worten von Rudolf Steiner (GA 267) wie mit einem Wärme- oder Lichtstrom in das angesprochene Glied, bzw. in deine Herz, bis der 5-Stern "aufgebaut" ist:

Standhaft stell' ich mich ins Dasein                         linkes Bein, linker Fuss

Sicher schreit’ ich die Lebensbahn                          rechtes Bein, rechter Fuss

Liebe heg’ ich im Wesenskern                                 linker Arm, linke Hand

Starkmut pflanz ich im Ich                                        Herzgegend

Hoffnung leg’ ich in jedes Tun                                 rechter Arm, rechte Hand

Vertrauen präg’ ich in alles Denken                        Kopf

Was dieser Stern erschafft, sind alles Tätigkeiten und Eigenschaften, die du aus deinem Ich findest!

Wenn du diesen 5-Stern als leuchtender Stern in deiner Gestalt fühlst, wenn du erlebst, wie das Herz - und durch das Herz du selbst als schöpferisch tätiger Mensch - als Zentrum mit seinem Umkreis in den Gliedern, aber durch die Glieder mit der Welt verbunden ist, kannst du den letzten Satz dahinein "sprechen", bzw. in diesem Fühlen "sprichst" du:

Diese Sechs führen mich durchs Dasein.

Dann sachte die Arme lösen und die Füsse wieder heranziehen.

Übung 23

5-Stern-Übung als Raumgestalt: Friedens-Stern

Im Raum des I, der Aufrichtekraft durch das Herz, dem Tor zu Quelle, ist tiefer Friede. Friede als Einverständnis mit allem, was ist. Jetzt. Friede als Verbundenheit mit deinem göttlichen Wesen und der Erde, auf der wir unser Wesen in Freiheit finden können.

Diese Kraft verbinde mit dem 5-Stern im Raum. Bewege ca. drei Schritte für jeden Weg, am Kopfpunkt beginnend zum rechten Fuss, zum linken Arm, zum rechten Arm, zum linken Fuss und wieder zum Kopfpunkt zurück. Verbinde die Wege Sinn-voll, d.h. sie schöpferisch schaffend (und nicht ablaufend, als wären die Wege schon da).

Dann "schreibe" mit dem Laut I in Gestalt und Gebärde die Friedens- und Einverständniskraft in den Raum dieses Sterns. (Wenn du möchtest, kannst du die Gebärde des I leicht in die Richtung führen, die der Stern in der Gestalt hat, also eine I-Gebärde hin nach rechts unten (rechter Arm), dann links zur Seite (linker Arm), dann durch die Mitte rechts zur Seite (rechter Arm), dann wieder nach unten (linker Arm) und am Ende mit dem rechten Arm wieder nach oben. - Dennoch ist das I auch immer Gleichgewicht!)

Die Kraft des I kommt immer aus der Mitte, durch das Herz hindurch.

Dieser Stern kann auch mit den fünf Vokalen manifestiert werden (siehe Übung 18)! Verbinde darin den Weg durch die fünf Vokale mit dem "Friedensstern". Beide sind dem Menschen weisheitsvoll gegeben und gehören zusammen.

 

 

Übung 24

Lemniskatenübung: Ich im Gleichgewicht

Eine Lemniskate ist eine bewegte 8-Form. Diese Form hat eine Mitte, in der sich zwei Ströme kreuzen, und die beiden Räume, die durch diese Ströme entstehen, ineinander übergehen. Wenn du diese Form an und durch deine Gestalt erleben möchtest, liegt die Mitte dieser Form immer in deiner eigenen Mitte, deinem Herzraum. Die Lemniskate kann aber ganz verschieden "liegen": sie kann rechts und links miteinander ins Gleichgewicht bringen, wie in dieser Übung, sie kann vorne und hinten miteinander verbinden (Übung 25), oder sie kann aufrecht stehen und den Himmelsraum und den Erdenraum durch das Herz zusammenklingen lassen (Übung 26).

In dieser Übung hier kannst du vor deiner Mitte, dem Raum des Ätherherzens, mit deinen beiden Händen gleichsam eine imaginierte, goldene Kugel halten. Die eine Hand hält von unten, die andere von oben. Nun bewege mit der unteren Hand (- ich nehme hier die rechte, aber es kann auch die andere sein), in der sozusagen diese Kugel liegt, nach rechts unten in diese horizontal liegende Lemniskate, deren Grösse durch deine Arme bestimmt ist, hinein, und komme von oben zur Mitte zurück. Bewege mit Zeit und erlebe die eine Polarität der ganzen Form, indem du dich dieser Seite ein wenig hingibst. In der gleichen Zeit hat sich die linke Hand gewendet und ist vor der Mitte zur Schale geworden, in die du die Kugel nun übergeben kannst. Sei achtsam in der Übergabe; es ist ein Geschehen des Innehaltens im Fluss der Lemniskatenbewegung. Dann gehst du nach links in die Lemniskate hinein und kommst wieder zur Mitte zurück, während sich die rechte Hand in dieser Zeit gewendet hat...

In dieser atmenden Pendelbewegung finde dein Gleichgewicht, finde deine Mitte, erlebe die Dreiheit von zwei Polaritäten im Ausgleich. Es gibt keine Mitte, die statisch einfach vorhanden ist - die Mitte wird immer gebildet. Darin lebt dein Ich.

Diese Übung kann auch im Sitzen ausgeführt werden.

Übung 25

Lemniskatenübung: Ich im Austausch mit der Welt

Die Lemniskate (siehe Übung 24) kann auch zwischen vorne und hinten liegen; auch hier ist sie horizontal ausgerichtet. Vor dir liegt die begehbare Welt, in die du mit deinem Blick eintreten kannst, hinter dir liegt die unsichtbare Welt, der "Weltinnenraum"(Rilke), in dem die Du-Welt nachklingen kann.

Für die Bewegung stehe aufrecht und lege beide Hände locker vor deiner Mitte wie Schalen ineinander. Fühle dein Sein darin (wortwörtlich) auf-gehoben. Geh dann in den vorderen Bogen der Lemniskate nach vorne unten hinaus in die Begegnung und komme voll von Du-Welt zurück zur Mitte. (Die Hände folgen dem Strom, die Schalen lösen sich darin auf.) Dabei wirst du dich aufrichten - denn am Du erwacht das Ich, wie Martin Buber sinngemäss gesagt hat - und wieder Herzraum bilden im Zurückströmen. Und dann kommt der Moment des Durchgangs durch das Herztor! Wenn es offen ist und du dich berühren lässt, wird der Strom zwischen deinen Schulterblättern gleichsam wieder erscheinen. (Das Herz ist auch ein "Ort", den man als eine Quelle erfahren kann, wo etwas wie lebendiges Wasser austritt und eben erscheint.) Diesen Strom greife mit den Schulterblättern, dem Brustkorb und deiner Wirbelsäule auf - aber der Strom bewegt dich, nicht umgekehrt! Die hintere Hälfte der Lemniskate ist kleiner! Fühle einfach, wie gross sie werden will. Sie ist der Nachklang der vorderen Bewegung. Und wenn sie wieder zum Herzen kommt, öffnet sie das Tor desselben und strömt wieder in die Du-Welt. Die Hände sind während der zweiten Hälfte der Lemniskate (mit ein wenig Raum zum Herzen) vor diesem übereinander gelegt und "lauschen" in den Hinterraum hinein, bis sie wieder Schale werden und den Strom wieder hinaustragen...

In diesem Strom, von dem hier die Rede ist, lebt immer das Ich. Das Ich ist der grosse Beweger - ja, es ist selbst fortwährende Bewegung und Schöpferkraft.

 

Übung 26

Lemniskatenübung: Ich im Gespräch mit meinem höheren Selbst

Die Lemniskate (siehe Übung 24 und 25) kann auch vertikal durch den Menschen hindurch erlebt werden. Hierfür stelle dir vor, du stehst in der Lemniskate drinnen, der Kreuzungspunkt liegt im Herzraum, die untere Hälfte geht mit Wärme bis unter deine  Füsse, die obere Hälfte reicht über deinen Kopf hinaus ins Licht und bildet physisch ihren Abschluss durch die Ausgestreckten Arme und die Hände, die da weit oben über deinem Kopf übereinander liegen (Handflächen nach unten). (Ätherisch und geistig ist der Abschluss weiter oben!)

Vorneweg: die Gestalt ist in dieser Bewegung immer hingegeben an den Strom; das Gewicht ist manchmal vorne, manchmal hinten, manchmal ist die Gestalt gerundet und hereinlauschend, manchmal ist sie gestreckt und lichtvoll...

Beginne wieder in der Mitte, "gehe" zunächst rund über hinten nach unten (die Knie locker nachgebend, der Rumpf ist gebeugt) und "bade" in dieser Fülle, in dieser Substanz und lass auch ein Stück weit los. Die Hände begleiten den Strom so, wie du es fühlst... Dann hebe und sammle die Fülle, die Wärme im Lemniskatenstrom (runder Bogen über vorne, dabei richtest du dich wieder auf) zum Herzen hinauf, wo er, von vorne kommend, sich in das Licht hinein umstülpt und über hinten in den geistigen Raum aufsteigt. (Gewichtsverlagerung in der Gestalt!) Dieser Raum ist weit und lichtvoll-ewig. Deine Arme und Hände, die den Strom wiederum begleiten, helfen dir, ihn in deinem Bewusstsein zu fassen und zu berühren. Am obersten "Punkt" kannst du dein Kronenchakra spüren - es ist wirklich, wie wenn du eine Krone trägst... und dann lasse wieder los, komm zum Herzen zurück und empfange darin die ganze Lichtwelt des Geistes, verinnerliche sie, bilde dadurch dein wahres, spirituelles und zukünftiges Herz, und lass den Strom hindurch, Wärme werdend. Tauche wieder ein in die Fülle und Kraft der Erdenliebe... Erdenliebe ist umgestülptes Himmelslicht - Himmelslicht ist umgestülpte Erdenliebe. Das menschliche Herz aber ist der Raum, in dem dies alles geschieht!

Du kannst, wie bei den anderen Lemniskatenübungen auch, mehrere Male in der Lemniskate bewegen.

(Zeichnungen gibt es in meinem Buch "Wer sich bewegt..." bei der "Tonleiterübung")

Übung 27

Schwellen-Übung: Frei werden für die Zukunft

Wer die Übung, die man auch "Ich denke die Rede" nennt, mit ihren Stellungen nicht kennt, kann sie in meinen Büchern "Wer sich bewegt..." und "Herzkräfte stärken" lesen und in letzterem unter ganz verschiedenen Gesichtspunkten kennenlernen. Dort gibt es auch Zeichnungen.

Hier habe ich einen bestimmten Fokus und eine bestimmte Sprache, um durch diese Übung einen Umgang mit dem Schwellenraum zu bekommen.

Dies ist eine Übung, die helfen kann, an der Schwelle, an der wir uns jetzt alle befinden, stehen zu können und nicht in den Abgrund gerissen zu werden. Am Abgrund geht es immer um Zukunft - aber wir begegenen zunächst unserer Vergangenheit. Es zieht uns den Boden (Vergangenheit) unter den Füssen weg und wir müssen einen neuen Grund finden (Zukunft). Ereignissen, welchen wir mit unserer Vergangenheit - mit Glaubenssätzen, Erfahrungen oder Urteilen - begegnen, können uns nicht befruchten. Wir sind dann wie Blumen, deren Kelch sich nicht öffnen kann, Blumen, die im Knospensein verharren. Aber schon Anaïs Nin sagte, dass der Tag kam, an dem das Risiko in der Knospe zu verharren, schmerzlicher wurde, als das Risiko zu erblühen. Wir stehen heute an der Schwelle, weil unsere Seele sich sehnt, ihre Blüte zu öffnen, und das heisst, sich frei zu machen von Festgefahrenem in unseren Gedanken/Vorstellungen, in unseren Gefühlen und unseren Gewohnheiten, damit wir die Dinge sehen, wie sie sind und nicht, wie wir sind.*
Darum geht es in den ersten drei Stellungen:

1. Stellung/Kreuzstellung: Sei im Jetzt. Jetzt. Kontrolliere, führe deine Gedanken.

2. Stellung/Durchlichtung der Kreuzesstellung in Armen und Beinen: Bezeuge das Jetzt. Erhebe dich durch deinen Willen in deine Schöpferkraft. Finde deine Stimme.

3. Stellung/Loslassen in die Gestalt des 5-Sternes: Fühle in dein Herz. Alles, was du gelebt und erfahren hast, ruht hier und darf in Frieden kommen.

Dann können wir frei werden für die Zukunft. Darum geht es in den weiteren drei Stellungen, in welchen nun die Arme und Hände über die "Grenzlinie" der Gestalt, bzw. des Kopfes hinausgehen. Hast du die Stellungen bisher von deinem Zentrum aus erlebt, kannst du dich selbst nun aus dem Umkreis erfahren. In der Umstülpungsbewegung von der 3. in die 4. Stellung öffnet sich der Raum der Zukunft - nun kommt alles zu dir, während in dem Raum der Manifestation, immer alles als Anstrengung oder Wirkung aus uns erlebt wird (- "ich muss".)

4. Stellung/Andreaskreuz: Konzentriere dich auf das Licht (und nicht auf den Schatten); es ist da.

5. Stellung/Heruntersenken der Arme auf Scheitelhöhe, entsprechendes Heranziehen der Beine (sind noch nicht geschlossen): Licht fliesst in deinen sich neu bildenden Leib, in den du gleichsam im Gegenstrom zur äusseren Bewegung hineinwachsen kannst. Fühle dich in höherer Weise in dir. Höre. Höre aus der Zukunft, aus der Sphäre deines Engels.

6. Stellung/Schliessen der Beine und Arme (nach oben, Handflächen nach aussen!): Die Engelsflügel deines höheren Selbst sind nun ausgespannt. Du bist selbst Licht und strahlst Licht in den Umraum hinaus.

Wer die ersten drei Stufen geht, wird ein Handelnder und bleibt nicht ein Reagierender. Wer weiter die zweiten drei Stufen geht, wird ein Zeuge, ein Bezeugender des Lichts in seinem Handeln.

*„Wir sehen die Dinge nicht, wie sie sind, wir sehen sie so, wie wir sind.“ ebenfalls von Anaïs Nin

Übung 28

Ich denke die Rede-Übung gesprungen: Die Aura reinigen

 

Die sechs Stellungen, wie sie in Übung 27 beschrieben sind, können auch gesprungen werden. Dafür gehe in die erste Stellung, indem du die Arme in die Horizontale hebst. Und dann springe von dieser Stellung exakt in die nächste, von dieser in die dritte, von dieser in die vierte usw. D.h.: Habe eine Intention - die folgende Stellung - und dann lass dich von ihr "heranziehen". (Mit der Zeit geht das ziemlich schnell.) Die  Kristallisationskraft dieser Übung reinigt die Aura!

 

 

 

Übung 29

Schwellen-Übung: Die Spaltung heilen

(für weitere Aspekte des I schaue in meinem Buch "Herzkräfte stärken...". Dort verbinde ich den Laut in sieben Stufen mit den sieben Ich-Bin-Worten aus dem Johannes-Evangelium.)

Hier noch einmal nur der Laut I: stelle dich aufrecht hin und verlagere dann das Gewicht der Säule deiner Gestalt so weit nach vorne, dass du spüren kannst, wie dein (Äther-)Herz (in der Mitte) sich öffnet, wie da ein Raum aufgeht und du in Licht stehst und Licht bist. Das ist die Corona - der Sonnenkranz - des Menschseins. Du kannst dich immer wieder in dieses I hinein stellen, auch mit der leuchtenden Gebärde der Arme. Zentrum und Umraum sind in vollkommenem Gleichgewicht.

Es ist ein heiliger Laut. Und seine Kraft heilt auch. In ihm erlebe als Realität auf der Erde den Zustand von "ganz sein". Werde gesund und fühle, wie in der Kraft des I die Spaltung überwunden ist. Wir alle tragen sie in uns und erleben sie im Aussen, aber jetzt ist es Zeit, sie zu heilen.

Tanke diese Kraft, damit du sie als Erfahrung in dir trägst und sie in die Welt bringen kannst. Denn "es gibt eine schönere Welt und unser Herz kennt sie" (frei nach Charles Eisenstein).

Übung 30

Jeder Mensch trägt eine Krone

 

Diese Übung schliesst unmittelbar an die 29. an. Denn im Kraftraum des I stehend, bist du in die Zeit hineingegangen. Zeit gehört zur 4. Dimension und durchdringt die 3. Dimension des physischen Raumes. Gib der Zeit, die durch dein Herz den Raum schafft, nach und gehe in diesen Raum hinein - schreite! Es ist wirklich ein Schreiten! Die Krone wird dir in dem Moment gegeben, in dem du beginnst. Gleichzeitig trägst du einen Schatz mit dir - nämlich dich selbst als Geschenk für die Welt. Jeder Mensch bringt ein Geschenk mit auf die Erde. Uns dieses Geschenkes bewusst zu werden, ist Teil unseres Lebensweges und unserer Bestimmung... Schreite in der Zeit. Es ist eine der heilsamsten Übungen oder Meditationen, in dieses Schreiten hineinzufinden. Wenn du wirklich aus dem I, bzw. aus dem Strom der Zeit in deinem Herzen schreitest, verbindet sich der getragene Fuss immer zunächst wieder durch die Zehen mit der Erde, um dann "aus der Zukunft" kommend den ganzen Fuss auf die Erde zu stellen. Doch während du den einen hinstellst, geht der Strom bereits in den andern, der sich hebt, der sich trägst, um sich wieder zu verbinden... Aber die Füsse dienen dem, was du bist und was du in die Welt bringst. Werde dir dieses Geschenkes bewusst.

 

 

 

Ich wünsche dir viel Freude, Mut und Zuversicht mit diesen Übungen. Die Aufrichtekraft ist eine der stärksten Kräfte auf dieser Welt. Erinnere dich immer wieder daran!

​​​Diese Übungen werden im Frühjahr 2021 in leicht überarbeiteter und ergänzter Form im FUTURUM-Verlag erscheinen.